ANA TARA

mit Ponies leben
sie lieben, laben und loben,
mit ihnen spielen, kommunizieren und (er)forschen.

ana tara steht für:
partnerschaftliches Tier-Mensch-Miteinander,
in gegenseitig inspirierendem Austausch
auf Augen- Ohren- und Nüsternhöhe!

ana tara wurde als Gestüt gemeinsam mit! den Ponies und für die Ponies als Aktiv-Areal entwickelt, um artgerechtes Leben zu gewährleisten. Unsere Absicht, als Kleinherde miteinander ein stressfreies, sozial integres Leben untereinander und einen lebendigen Alltag in Beziehung und Dialog mit uns zusammen erleben zu können. Wald- und Wiesenzonen rund um unser Wohnhaus mit Ruheflächen, wettergeschützte Raufutter - Fress - Stellen und Rückzugs - Offenstall sind genauso Bestandteile des Areals, wie mehrere Inseln zur Wasseraufnahme des arealeigenen Bergquellwassers und davon getrennte Mineraliensteinplätze sowie Selbstbeschäftigungs - Spiel - Zonen, die alle weiter entfernt angelegt sind, damit sie durch Bewegung, die zielgerichtet ausgelegt ist, ihren Instinkten und Überlebenstrieben sowie ihrer Fluchtbereitschaft nachkommen können. Wir meinen, Ihre Wachheit und Neugierde wird damit immer wieder herausgefordert. Die ständige Anpassung an Witterung tut das Übrige, dass sie gesund und robust bleiben, da sie 24 Stunden im Freien verbringen und 24 Stunden Bio – Raufutter, von umliegenden Landwirten gekauft, zur Verfügung haben, das sie auf ebener Fläche erreichen. Aber auch sanfte Hangsteigungen und Gefälle sorgen für ihre ausgeprägte Muskulatur und Fitness. Die Koppelzäune sind transparent und niedrig gehalten, damit sie Aus- und Weitblick in die Umgebung haben, Gefahren sowie Veränderungen wahrnehmen können. Es werden bei den Anlagen weitgehendst Naturmaterialien eingesetzt, um eine bakteriologisch vielfältige Biosphäre von Micro-Organismen zu schaffen, die das Immunsystem der Ponies unterstützen kann. Dies gilt auch für die Bodenbeschaffenheit des Areals, wo wir regelmäßig danach trachten, durch teilweisen Kahlschlag und partizielle Aufforstung eine Balance zwischen Sonnen -und Schattenplätze zu schaffen, um den Erdboden möglichst elastisch zu halten (weder zu nass noch zu trocken), ohne künstliche Bodenregulierungen vornehmen zu müssen. (unsere Ponies sind barhuf unterwegs). Mit den zunehmend extremeren Witterungsverhältnissen der letzten Jahre ist das mittlerweile eine echte Herausforderung. Desgleichen versuchen wir unsere natürlichen Bergwiesen in Balance aller hier wachsenden Pflanzen zu halten. Nehmen Arten aufgrund von starken Witterungsschwankungen überhand, werden sie von uns nur so weit dezimiert, dass sie trotzdem Bestandteil der Weide – und Wiesenkultur bleiben. Zwei Mal jährlich werden jedoch besonders ponygerechte Wiesensamen großflächig ausgestreut. Pflanzen, die sie nicht fressen, werden regelmäßig abgemäht. Das Gleichgewicht immer wieder herzustellen, zwischen altem und neu aufkommenden Baumbestand der Nadel- und Laubbäume, sehen wir ebenfalls als unsere Aufgabe, wobei auf die Bergahorn besonders geachtet wird, da ihre Jungtriebe und Samen höchstgiftig für Pferde sind und zum Tode führen können. Rossäpfel werden bewusst als von den Ponies gesetzte Markierungen teils beibehalten, andere Haufen werden auf den Wiesen zur Aufdüngung der Weiden belassen und andere werden wiederum für unseren privaten Obst – und Gemüseanbau als Düngung eingesetzt. Die Größe der Ponyherde wurde entsprechend der Größe des Areals angepasst, um tägliches Weiden in der warmen Jahreszeit sicher zu stellen. In der Winterzeit wird ein Trailing – Parkour errichtet und die Ponies haben die Möglichkeit, sich in Wahrnehmung und Geschicklichkeit durch den Parkour zu spielen. Outdoor – Führungen durch die nahe Umgebung haben an gewissen Aussichtspunkten Leckerlistellen, die sie als Belohnung knabbern können, um ihrem Spazierengehen einen Sinn und Ziel zu geben bzw. werden in Waldlichtungen kurze Weidephasen eingelegt und dann anschließend wieder zum Gestüt zurückgekehrt. Wir meinen, damit den Wandertrieb zu befriedigen und die Motivation zu fördern. Im alltäglichen Umgang mit den Ponies achten wir auf unsere eigene innere Ruhe und Gelassenheit, Klarheit und Präsenz in Körpersprache, Gestik und akustischen Signalen. Halfterung, Seilführung und Seilanbindung sind für uns nur der letzte Schritt im Alltäglichen. Es wird ständig danach getrachtet, die Beziehung und das Vertrauen so zu festigen und zu vertiefen, dass im gewaltfreien und wohlwollenden Umgang und in der Kommunikation mit ihnen, sich die Ponies immer und immer wieder für uns und unsere Absichten entscheiden bzw. wir bereit sind, auf sie und ihre Bedürfnisse einzugehen, ohne dass wir als Vertrauens- und damit auch Schutzpersonen von ihnen in Frage gestellt werden. In letzter Konsequenz streben wir die Aufhebung der hierarchischen Kommunikationsstruktur an, wollen den Dialog, zwischen Anweisungs-Gebenden, dem Menschen, und Anweisungs-Ausführenden, dem Pony, in einen interaktiven Dialog unter bestimmten Voraussetzungen und im Umfeld des Spielens, miteinander weiter entwickeln und damit Komplexität des Bewusstseins von Tier und Mensch eine Chance zur Entfaltung geben und ins 21. Jahrhundert transportieren. Als mitfühlender Mensch, veraltete starre Denk – und Verhaltensmuster in Einstellung und Umgang, die gerade beim Umgang mit Pferden ihre Wurzeln und Ursprung im Militär – und Kriegswesen haben, immer wieder aufzulösen, unser spirit.

ana tara

behandelt KEINE Ponies als:

Decksprung- und Gebärmaschinen
lebendige show - Wander - Pokale
Kauf- und Verkaufs -Trophäen menschlicher Eitelkeiten
Leckerli geschoppte Ausbildungs- , Dressur- und Revue- Marionetten
schuldlos verurteilte Gefängnis - Insassen in Kleinstboxen mit Kurz-Hof-Weidegang
Beistell-Surrogat für große Pferde
Schmuse - und Kuschel - Kleinkinderspielzeug - Objekte

ana tara
ist kein Zucht-
bzw. Verkaufsgestüt

Text A.B., © Astrid Bayer, all rights reserved